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Der monatliche Bericht vom Schreibtisch des Bürgermeisters

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Kinder und Jugendliche,

ja, ist denn schon wieder Weihnachten ...?! So war ein berühmt gewordener Werbeslogan aus dem Mund von Franz Beckenbauer. Ganz so weit ist es bei Erscheinen des Bürgerboten noch nicht, aber die Advents- bzw. Vorweihnachtszeit hat uns gut eingestimmt. Endlich wieder  unbeschwert am Weihnachtsmarkt in Bruckmühl, bei den Christbaumilluminationen in Waldheim, am großen Stern, in Heufeld und in Högling. Die Adventsfeierlichkeiten der Pfarreien und Vereine bringen uns weg von den täglichen Nachrichten und trösten uns mit Hoffnung auf eine »stade« Zeit mit einem besseren neuen Jahr. Allen die hier für unsere Mitbürgerinnen und -bürger Begegnungsmöglichkeiten schaffen, vielen herzlichen Dank. Ich bin versucht zu sagen, nie war es so wertvoll, wie heuer! Der November und der Dezember verlangen auch viel von unseren Damen und Herren des Marktgemeinderates. Drängende Themen gab es noch zu besprechen und zu entscheiden. Insbesondere der gemeindliche Haushalt lag im Focus. Darüber zu entscheiden, welche Anschaffung oder Maßnahme durchgeführt oder zurückgestellt wird, war noch nie einfach. So ist es auch für das Jahr 2023! Zu erwartende horrend steigende Ausgaben u. a. für die Energie, die stetig steigende, zu bezahlende Umlage an den Landkreis und ständig neuen, per Gesetz verordneten von Bund oder Land zu übernehmenden Aufgaben lassen den Spielraum zur Gestaltung, zum Schwerpunktsetzten und zum Entwicklungen anstoßen für die Kommunalpolitikerinnen und -politiker immer mehr schwinden. Trotz reduzieren der Ausgaben besteht ein steigendes Missverhältnis zu der, eigentlich guten, Einnahmesituation. Auch der Blick auf die nächsten Jahre lässt auf keine Entspannung hoffen. Die Höhe der staatlichen Zuschüsse berücksichtigt die gestiegenen Kosten, die Inflation und Preissteigerung sowie die in die Höhe getriebenen Standards in keinster Weise. Die Förderstellen bleiben bei alten Pauschalbeträgen. Sogar bei der Schülerbeförderung werden die erkennbar steigenden Kosten z. B. für Treibstoffe nicht berücksichtigt. Dies führt dazu, dass der gemeindliche Anteil der Finanzierung an den Maßnahmen immer höher und der Staatsanteil immer geringer wird. Sie brauchen keine Angst haben, dass ich, statt den Sternsingern vor Ihrer Türe stehe und um Spenden für die Gemeindekasse bitte. Wir, der Marktgemeinderat und ich, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktes mit unserem findigen Kämmerer Michael Lindner, finden noch Lösungen. Allerdings wird es im Moment zunehmend schwieriger, den Haushaltsausgleich herzustellen ohne die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Kommune zu gefährden. Gehen wir mit schönen Gedanken in die Weihnachtszeit, in die Feiertage und ins neue Jahr. Wer, wenn nicht wir sind unseres Glückes Schmied? Zeit für Familie und Freunde zu haben, in guter Gesundheit auf das neue Jahr anzustoßen und mit unreduzierten Erwartungen starten zu dürfen, ist doch eigentlich unbezahlbar.
Alles Gute, Gesundheit und immer die richtige Brise Humor wünscht Ihnen

Ihr
Richard Richter
Erster Bürgermeister

 

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