Bürgermeisterbrief
Der monatliche Bericht vom Schreibtisch des Bürgermeisters.
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Kinder,
das erste Bürgerbotenvorwort einer neuen Amtszeit ist immer etwas Besonderes. Ich habe mir das Mai-Vorwort von 2020 zur Vorbereitung angesehen. Die darin angedeuteten Beschränkungen aus Hygienegründen muten an, als wäre das schon Jahrzehnte her.
Der Start damals war für alle – Marktgemeinderätinnen und -räte, erfahren oder Neuling, sowie der Verwaltung mit Bürgermeister – aufgrund der Rahmenbedingungen schwierig. Um so beeindruckender war, wie zügig das Gremium konstruktiv und produktiv tätig geworden ist. Das Miteinanderwollen war das Markenzeichen der zu Ende gegangenen sechs Jahre. Vielen Dank dafür.
Es ist für mich ein gutes Zeichen, dass 2026 wie 2020, der letzte Sitzungstag der 30.04. war und die konstituierende Sitzung am 07.05. stattfinden konnte.
Ich hege keinen Zweifel, dass wir mit dem neuen Gemeinderat, die wichtigen Themen in Bruckmühl weiterhin in kooperativer Art und Weise angehen und abschließen werden. Für das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen in der zurückliegenden Kommunalwahl möchte ich mich – auch im Namen der gewählten Damen und Herren des Marktgemeinderates der Amtszeit 2026-2032 – recht herzlich bedanken. Wir setzen alles daran, Ihr Vertrauen zu rechtfertigen.
Die Rahmenbedingungen für die Gestaltung in der Kommune sind nicht günstig. Vieles, in den Entscheidungsspielräumen und Kompetenzen wurde in den letzten Jahren u.a. durch die Gesetzgebung eingeengt. Der finanzielle Spielraum durch die Erhöhung von Umlagen, die Übertragung von Aufgaben und komplizierte und dadurch teure Auflagen wird uns weitgehend genommen. Trotz dieser Parameter freut es mich sehr, dass sich wieder 24 motivierte Frauen und Männer gefunden haben, die mutig das Schicksal von Bruckmühl gestalten wollen. Respekt für diese Bereitschaft.
Sieben Damen und Herren sind ab dem 01.05.26 nicht mehr im Gremium vertreten. Ihnen möchte ich – auch an dieser Stelle – für Ihr Engagement, Ihren Einsatz und das Wohlwollen für unsere Heimat Bruckmühl danken. Es war eine großartige Zusammenarbeit, die auch durch Ihr Wirken entstehen und gedeihen konnte. Ein herzliches Vergelts Gott und alles Gute in ihrer neuen, sitzungsfreien Zeit.
Die Brückenbaustelle an der Müller-zu-Bruck-Straße hemmt den gewohnten Verkehrsfluss und schränkt unsere Gewohnheiten ein. Es tröstet die Aussicht, dass nach Abschluss der Maßnahme im November 2026 das Bauwerk hoffentlich wieder 50 Jahre hält. Ich möchte jedoch an dieser Stelle an Sie appellieren, vergessen Sie unsere örtlichen Einzelhändler und Dienstleister nicht. Diese sind gut erreichbar und freuen sich sehr auf Ihren Besuch und Einkauf. Das größte Hindernis ist – wie im gesamten Leben – nicht der äußere Umstand, sondern die mangelnde Vorstellungskraft. Diese spiegelt uns Hürden vor, die real nicht existieren.
Halten wir zu unseren Betrieben, diese sind es wert!
Ihr
Richard Richter
Erster Bürgermeister