Der monatliche Bericht vom Schreibtisch des Bürgermeisters

Haushalt 2022 verabschiedet
Im Januar 2021 konnte ich berichten, dass wir den gemeindlichen Haushalt rechtzeitig in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit verabschieden konnten. Ein Novum, so hatte ich es tituliert. Leider sind wir mit dem Beschluss des Haushaltes 2022 neun Tage später dran als die Vorschriften es vorsehen, aber immer noch viel früher als in den Jahren vor 2020. Auch dieser Haushalt hat bei seinem Start eine Besonderheit. Diesmal wurden die Haushaltssatzung, der Stellenplan, die Finanzplanung und das Investitionsprogramm einstimmig beschlossen. Eine Auszeichnung für unsere Verwaltung, die Finanzabteilung und den umsichtigen Kämmerer.
Aber auch die Damen und Herren des Marktgemeinderates haben mit ihren Beschlüssen deutliche Richtungsentscheidungen für 2022 getroffen. Der Haushalt belegt die intensive Vorbereitung und das ganzjährige Befassen der Entscheidungsträger mit den Zukunftsthemen. Natürlich mussten wir manche Maßnahme aufgrund neuer Prioritäten anders einordnen und teilweise um ein Jahr verschieben. Trotzdem ist das Gesamtzahlenwerk mit 56,865 Millionen Euro (Verwaltungshaushalt mit EUR 40.007.200 und im Vermögenshaushalt EUR 16.858.600) imposant und enthält viele wichtige Posten.
Ein besonderes Augenmerk müssen wir jedoch auch auf die dauerhafte Einnahmen- und Ausgaben-situation haben. Viele staatliche Aufgaben werden an die Kommunen delegiert, mit speziellen (Teil-) Förderprogrammen reizvoll gestaltet und mit politischem Druck über die Medien endgültig im gemeindlichen Verantwortungsbereich verankert. Vergessen wird dabei oft, wer eigentlich zuständig ist und dass die Aufgabenbewältigung auch eine dauerhafte Finanzausstattung erfordert. Hier zeigt sich der Freistaat oft zurückhaltend. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit einem disziplinierten Gemeindegremium, einer sparsam handelnden Verwaltung und großem Augenmaß die derzeitige Situation gut meistern werden.

Brand eines Mehrfamilienhauses in Heufeldmühle
Besonders bedanken möchte ich mich bei allen, die schnell und unbürokratisch Hilfe für die von dem Gebäudebrand Betroffenen geleistet haben. Beeindruckend und beruhigend waren die Einsatzbereitschaft, die Umsicht und die Leistungsfähigkeit unserer Männer und Frauen der Feuerwehren. Kompetenz und Entschlossenheit haben Schlimmeres verhindert. Vielen Dank!
Die Welle der Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung und die schnelle Eigenorganisation ist wohltuend und dem gesellschaftlichen Miteinander zuträglich. Die Anrufe mit befristeten Wohnungsangeboten - von Privatpersonen oder den Nachbarkommunen - haben geholfen, Obdachlosigkeit zu verhindern. Auch konnten die gerade bezugsfertig gewordenen Appartements im Rübezahlweg zur vorübergehenden Belegung genutzt werden. Insgesamt konnten durch private Initiativen und schnelles Handeln der gemeindlichen Verwaltung – Frau Bengl-Kimmel hat die Wohnungsbelegung engagiert koordiniert, Herr Krist die gemeindlichen Unterkünfte schnell bezugsreif gemacht – gute, wenn auch nur vorübergehende Lösungen angeboten werden. Natürlich ist uns der Wunsch der Betroffenen dauerhaft in Bruckmühl bleiben zu können, wichtig. Wir werden auch in den nächsten Wochen weiterhin versuchen, individuelle Lösungen zu finden. Hier sind wir aber intensiv auf Ihre Mithilfe angewiesen. Wenn Sie Wohnraum, der dauerhaft zur Verfügung steht, anbieten können, dann melden Sie sich bitte in der Gemeindeverwaltung.

Ihnen allen wünsche ich einen guten Start in das Jahr 2022, mit vielen schönen Begebenheiten und Momenten, lösbaren Herausforderungen, und dass sich alle guten Wünsche zum neuen Jahr erfüllen. Bleiben Sie gesund!

Ihr

Richard Richter
Erster Bürgermeister

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