Interkultureller Kalender 2020

In Bayern leben viele Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen sowie daraus resultierend verschiedenen Feier- und Festtagen. Um einen Überblick über die vielfältigen Religionen und Kulturen der Bevölkerung zu vermitteln und um ein besseres Kennenlernen zu ermöglichen, geben wir auch in diesem Jahr den Interkulturellen Kalender heraus. Der Kalender dient als praktische Orientierungshilfe und soll zu noch mehr Miteinander, noch mehr Austausch anregen - in den Nachbarschaften, in den Schulen, am Arbeitsplatz, in den Kirchen und Glaubensgemeinschaften.

Der Kalender enthält neben den bedeutendsten Feiertagen aus Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus und der Jesiden auch gesetzliche und sonstige Gedenktage verschiedener kultureller Traditionen und die bayerischen Schulferien und kann auf der Homepage der Integrationsbeauftragen heruntergeladen http://integrationsbeauftragte.bayern.de/publikationen/ oder im Format DIN A2 bestellt werden https://www.bestellen.bayern.de/shoplink/03100089.htm

Mit freundlichen Grüßen
Gudrun-Brendel-Fischer, MdL
Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung
Tel: 089/ 2192 – 4308
E-Mail: integrationsbeauftragte(at)stmi.bayern.de
Internet: www.integrationsbeauftragte.bayern.de
Facebook: www.facebook.com/integrationsbeauftragte

Härteausgleich für Straßenausbaubeiträge

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mehr Planungssicherheit und Entlastung für die Menschen vor Ort in unseren Kommunen zu gewährleisten, ist uns ein großes Anliegen. Haus- und Grundbesitzer müssen seit 1. Januar 2018 in Bayern nicht mehr für die Sanierung oder den Ausbau von innerörtlichen Straßen bezahlen. Der Bayerische Landtag hat das Kommunalabgabengesetz geändert und die sog. Straßenausbaubeiträge abgeschafft.

Für Härtefälle in der Zeit davor haben wir einen Härtefallfonds eingerichtet. Er kommt den Beitragszahlerinnen und -zahlern zu Gute, die zu Straßenausbaubeiträgen im Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2017 herangezogen und durch diese unzumutbar belastet wurden. Dafür stellen wir insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Über die Verteilung der Mittel für solche Härtefälle entscheidet eine eigens eingerichtete Kommission. Mit dieser freiwilligen Leistung ist es uns gelungen, einerseits den Bedürfnissen der Kommunen nach verlässlicher Finanzausstattung für eine leistungsstarke kommunale Infrastruktur Rechnung zu tragen, jedoch die Bürgerinnen und Bürger gleichzeitig zu entlasten.

Beiliegende Informationen geben Ihnen sachdienliche Hinweise für die Erstellung Ihres Härtefallantrages.

Die Staatsminister Joachim Herrmann und Hubert Aiwanger

Freistaat bezuschusst neuen Mannschafts-Transportwagen der FFW Holzham

 

Die Feuerwehr Holzham im Markt Bruckmühl, Landkreis Rosenheim, erhält einen neuen Mannschafts-Transportwagen MTW. Die Regierung von Oberbayern hat hierfür dem Markt Bruckmühl einen Zuschuss in Höhe von 12.500 Euro bewilligt.

Die Mittel hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration nach Bewilligung durch den Bayerischen Landtag bereitgestellt. In Oberbayern kümmern sich über 67.000 Feuerwehrleute bei knapp 1.400 Freiwilligen-, Berufs-, Werk- und Betriebsfeuerwehren in 500 Städten und Gemeinden um den Brandschutz.

Der Mannschafts-Transportwagen MTW ist vorwiegend zum Transport von Mannschaft und Gerät in kleinerem Umfang bestimmt. Er ist geeignet zur Aufnahme von mindestens sechs Personen, einer so genannten Löschstaffel, sowie einer kleinen feuerwehrtechnischen Beladung.

Erreichbarkeit der Pressestelle: presse@reg-ob.bayern.de, Tel. 089 2176 2999

Verantwortlich: Verena Gros, Pressesprecherin

Umfassender Versicherungsschutz gegen Naturgefahren notwendig

Die Menschen in Bayern wurden in den letzten Jahren von vielen, teilweise verheerenden Naturkatastrophen getroffen. Experten sagen voraus, dass die Häufigkeit extremer Wetterereignisse und das Ausmaß der Schäden mit dem fortschreitenden Klimawandel deutlich zunehmen werden. Stürme, Hoch­wasser und zerstörerische Sturzfluten wie 2016 in Niederbayern können demnach in allen bayerischen Regionen verstärkt auftreten. Dabei sind auch Gebäude gefährdet, die nicht in der Nähe eines Gewässers stehen. So können selbst moderne Abwassersysteme die enormen Wassermas­sen nach einem Starkregen nicht überall fassen. Hierdurch kann es zu Über­schwemmungen oder einem Rückstau aus den Ableitungsrohren kommen. Es kann also jeden treffen! Viele Immobilienbesitzer haben bereits Gebäudeversicherungen und Hausratversicherungen abgeschlossen. Oftmals beinhalten diese Versicherungen jedoch keinen ausreichenden Schutz gegen Schäden durch die zunehmen­den Naturgefahren. Die Bayerische Staatsregierung fordert daher alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern eindringlich dazu auf, den eigenen Versicherungsschutz zu überprüfen und Immobilien und Hausrat umfassend zu versichern. Ein umfassender Schutz beinhaltet neben einer Absicherung gegen Sturm und Hagel unbedingt auch eine Elementarschadenversicherung. Nur diese deckt weitere Gefahren wie etwa Überschwemmungen nach Starkregen ab. Die Versicherungsgesellschaften bieten geeignete Produkte für private Haushalte, Gewerbe und Landwirtschaft an. Wichtig ist, sich ausführlich zu informieren bzw. fachkundig beraten zu lassen. Vor allem sollten aktuelle Angebote bei den Versicherungen eingeholt werden, da sich die Möglichkeiten eines Versicherungsschutzes in den letzten Jahren verbessert haben. Nach Aussage der Versicherungswirtschaft sind nun grundsätzlich alle Wohn­gebäude in Bayern gegen Elementarschadenereignisse versicherbar – auch Häuser in besonders gefährdeten Gebieten. Die jährlichen Kosten der Ver­sicherung können gegebenenfalls über Selbstbehalte und/oder individuelle bauliche Schutzmaßnahmen (Hochwasserschutzwände, hochwasserbeständige Fenster und Türen usw.) gesenkt werden. Der Freistaat Bayern hat betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in der Vergan­genheit nach bestimmten Naturkatastrophen finanziell geholfen. Staatliche Hilfen dürfen und können jedoch kein Ersatz für einen eigenen Versicherungsschutz sein. Zum einen besteht – anders als bei Versicherungen – kein Rechtsanspruch auf staatliche Hilfen. Zum anderen zahlen Versicherungen im Schadensfall in der Regel deutlich mehr, als über staatliche Hilfen möglich wäre. Es ist also dringend notwendig, Eigenvorsorge zu betreiben und sich umfassend gegen Naturgefahren zu versichern. Diese Notwendigkeit unterstreicht die Bayerische Staatsregierung und hat beschlossen, ab dem Stichtag 1. Juli 2019 grundsätzlich keine staatlichen finanziellen Unterstützungen in Form von Soforthilfen mehr zu gewähren. Der Freistaat Bayern investiert seit rund zwei Jahrzehnten verstärkt in den Hochwasserschutz. Das entsprechende bayerische Aktionsprogramm 2020plus wurde 2016 um eine spezielle Komponente Sturzfluten erweitert und hat ein Gesamtvolumen von 2,8 Mrd. Euro. Maßnahmen zur Hochwasservorsorge verringern zwar das Risiko, sie können aber keinen absoluten Schutz gegen Überschwemmungen bieten. Da gleichzeitig die Risiken durch den Klimawandel zunehmen, ist es weiterhin dringend notwendig, die eigene Immobilie umfassend zu versichern. Weitere Informationen rund um die Themen Versicherung und Vorsorge gegen Naturgefahren stellt die Staatsregierung auf der Internetseite www.elementar­versichern.de zur Verfügung.